AKTUELLES

Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen: Mit dem am 04.06.2016 in Kraft getretenen „Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“ wurden zwei neue Straftatbestände in das Strafgesetzbuch (StGB) eingefügt. Es handelt sich um die
§§ 299a und 299b StGB. Es ist dringend zu empfehlen, alle Geschäftsmodelle zu überdenken, bei denen der Arzt oder Zahnarzt von dritter Seite Zuwendungen erhält oder bei denen er an (berufsbezogenen) Gesellschaften beteiligt ist und daraus direkt oder indirekt Gewinne erzielt (z.B. bei Zahnärzten, die selbst ein gewerbliches Labor betreiben).
Die Vorschriften lauten wie folgt:
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Das BSG hat am 04.05.2016 entschieden, dass bei einem Verzicht auf die Zulassung um sich in einem MVZ anstellen zu lassen, zukünftig diese Mitarbeit mindestens 3 Jahre dauern muss. Die Einbringung des Vertragsarztsitzes von wenigen Monaten, wie dies seither gehandhabt wird, reicht nicht mehr aus. Die Ruhestandsplanung muss daher viel früher beginnen, als bislang.

Neu: Seit August 2015 können nach dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz auch Kommunen MVZs gründen. Nutzen Sie die Chance, um sich von Nachbargemeinden abzugrenzen und um die „Landflucht“ der Ärzte zu bremsen.

Nach dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz können auch Zahnärzte MVZs gründen. Nutzen Sie den Marketingvorteil durch die Bewerbung Ihrer Praxis als „Medizinisches Versorgungszentrum“.

 

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ARZT- UND MEDIZINRECHT

Von A(pprobation) bis
Z(ulassung) aus einer Hand

Wir vertreten Sie in allen Fragen mit medizinrechtlichem Kontext, die mit dem Beruf des Arztes oder Zahnarztes zusammenhängen. Selbstverständlich werden auch andere Leistungserbringer, Körperschaften oder Verbände aus diesem Bereich umfassend beraten. Gleiches gilt für Krankenhäuser.

Ziel der Beratung ist stets, die wirtschaftlich beste Lösung des Problems zu finden.

Schwerpunkte sind: Vertragsgestaltung, Vertragsarztrecht / Vertragszahnarztrecht, Krankenhausrecht, Berufsrecht der Ärzte und Zahnärzte, Strafrecht für Ärzte und Zahnärzte, Zahnarztrecht

Zu unseren Mandanten zählen Ärzte, Zahnärzte, ärztliche und zahnärztliche Kooperationsformen wie Berufsausübungs- gemeinschaften und Medizinische Versorgungszentren in der Gründungsphase, der Erweiterung und der Auflösung. Auch (zahn)ärztliche Berufsverbände oder sonstige Leistungserbringer sind jederzeit willkommen.

 

Aktuelle Urteile

Keine Abrechnung der GOÄ Nr. Ä2650 bei Kassenpatienten

Bei Kassenpatienten kann nicht die GOÄ-Nr. Ä2650 anstelle der Nr. 48 BEMA-Z abgerechnet werden. Dies gilt auch bei komplizierten Extraktionen. Die KZV durfte die Nr. Ä2650 in ...
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